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Kurs: Grundkurs Poi: Pädagogik
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8.a Bildhafte Sprache

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8 Bildhafte Sprache & Geschichten

Das Erzählen von Geschichten ist ein wirkungsvolles didaktisches Werkzeug. Es bettet technische Übungen in einen emotionalen, sinnhaften Kontext ein und macht durch bildhafte Sprache komplexe Bewegungen intuitiv verständlich. Die folgenden Beispiele dienen als Inspiration für die Entwicklung eigener Geschichten und narrativer Rahmen.

  • Pädagogische Funktion
    • Motivation & Freude: Steigert die emotionale Beteiligung
    • Verständnis: Abstrakte Bewegungen werden durch konkrete Bilder greifbar
    • Struktur: Kann als roter Faden für eine ganze Unterrichtseinheit dienen
    • Gefühl für Poi: Intuitives Gespür für Bewegungen wird herausgefordert und gefördert
  • Die Rolle der Anleitung:
    • Geschichten müssen nicht nur geplant werden, sie können und sollen auch spontan entstehen
    • Nachfragen & Zuhören:
      • Nach außen lauschen: Aussagen von Teilnehmenden wie “Das fühlt sich an wie…” aufgreifen und als Keim für gemeinsame Bilder und Geschichten nutzen. 
      • Gezieltes Nachfragen: “Woran erinnert dich diese Bewegung?”, “Wie fühlt sich das an?”
      • Nach innen lauschen: Eigene Assoziationen und Gefühle während des Spielens als Inspirationsquelle wahrnehmen
      • Bei Schwierigkeiten aufmerksam sein: Wenn Teilnehmende mit einer Technik kämpfen, bieten neue Bilder und Metaphern oft einen alternativen Zugang

1. Bildhaftes Vokabular

Einzelnen Bewegungen und Konzepten einen Namen zu geben, schafft eine gemeinsame Sprache

  • Pendel (klein) → Uhr, Tick-Tack
  • Pendel (groß) → Schaukel
  • Spinning (horizontal oben) → Hubschrauber, Lasso
  • Extensions → Windrad
  • Planebending → Sonnenblume