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10 Stundenplanung

10 Stundenplanung: Ein Kompass für die Praxis

Eine gute Stundenplanung ist die Grundlage für einen erfolgreichen Unterricht. Sie ist jedoch kein starres Protokoll, sondern ein flexibler Kompass, der eine klare Richtung vorgibt. Ein gut durchdachter Plan schafft einen sicheren, orientierenden Rahmen. Dabei ist es wichtig, flexibel auf die Bedürfnisse und die Dynamik der Gruppe zu reagieren.

  • Der Rahmen: Anfang & Ende
    • Jede Einheit profitiert von einem gemeinsamen Start (z.B. Warm-Up) und Abschluss (z.B. Cool-Down, Abschlussritual)
    • Teilnehmende können sich auf den Ablauf einstellen
    • Diese wiederkehrende Struktur bietet den Teilnehmenden Sicherheit und Verlässlichkeit
  • Der Rote Faden: Ein thematischer Schwerpunkt
    • Ein zentrales Thema für die Einheit erleichtert und strukturiert die Planung
    • Das Thema durchdringt alle ausgewählten Methodischen Formate, weist in eine Richtung und ermöglicht eine tiefe Auseinandersetzung
    • Mögliche Themen:
      • Ein technischer Baustein: z.B. Bewegungen (Pendel) oder Konzepte (z.B. Tanzen)
      • Ein didaktisches Ziel: z.B. Synchronisation oder Co-Kreation
      • Ein emotionales Ziel: z.B. Entspannung, Auspowern, erster Kontakt
    • Beispiel: Thema “Flowers”
      • Warm-Up: Fokus auf Dehnung und Mobilisation der Schultern
      • Technik: Grundmechanik In-Spin vs. Anti-Spin (siehe Teil 1)
      • Challenge: Ebenen stabil halten während einer Flower-Bewegung
      • Choreografie: Eine kurze Sequenz mit einfachen Flower-Mustern
  • Ablaufplanung
    • Stress & Relax : Abwechselnde Phasen von Anstrengung und Konzentration sowie Entspannung und Entfaltung einbauen
    • Formate: Auswahl der Formate unterstützt das Thema der Stunde 
    • Flexibilität: Den Unterricht an die Bedürfnisse der Gruppe (Gruppendynamik) anpassen.
      • Umgang mit (Über- oder Unterforderung)
      • 1-2 alternative Formate “in der Hinterhand” haben

Das Cool-Down: Integration & Abschluss

Der Abschluss einer Stunde dient der körperlichen Beruhigung, der mentalen Integration des Gelernten und dem gemeinschaftlichen Abschluss.

  • Struktur eines Cool-Downs
    • Körperliche Ebene: Sanftes Dehnen, ruhige Atmung (z.B. in Verbindung mit sanften Pendel-Bewegungen)
    • Reflexions- & Feedbackrunde:
      • Leitfragen: Was war heute deine liebste Bewegung? Was war die größte Herausforderung? Wünsche für die nächste Stunde?
    • Abschlussritual: Ein wiederkehrendes Ritual schafft einen klaren Schlusspunkt